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„ICH MÖCHTE DIE FESTEN GRENZEN VERWISCHEN, DIE WIR MENSCHEN – SELBSTSICHER – UM ALLES UNS ERREICHBARE ZU ZIEHEN GENEIGT SIND.“

Hannah Höch

 

ABOUT:

Deborah Schmidt lebt und arbeitet in Berlin. Sie ist Künstlerin* und Politologin*.

In der figürlichen Malerei von Deborah Schmidt steht der menschliche Körper im Vordergrund. Statt klassischen Portraits sind es situative Momentaufnahmen, in denen die Körper in Augenblicken alltäglicher oder außergewöhnlicher Aktivitäten festgehalten werden. Sie sind stets in Bewegung – in Interaktion mit sich selbst oder mit anderen. In ihren Bildern unterläuft die Künstlerin den passiven Objektstatus herkömmlicher Körperrepräsentationen. Die Körper sind selbstbestimmt handelnd und widersetzen sich heterosexueller, zweigeschlechtlicher Normen. Ihre Malerei stellt queer-feministische Körperpolitiken und widerständige Körper in den Mittelpunkt.

BEWEGUNG im BILD:

In der Bewegung und bestimmten Haltungen finden sich Momente der Aneignung, Momente der Transformation, der Grenzüberschreitung, Momente der Poesie – eine gewisse Haltung wird eingenommen. Sprechakte finden ihre Performativität und Ausdrucksweise.

QUEERFEMINISMUS und KÖRPERPOLITIK:

Körper ist Produkt gesellschaftlicher Normen eingeschrieben in Macht- und Herrschaftsverhältnisse – ökonomische Verhältnisse – Körperpolitiken – Grundlage meiner Arbeit ist der Versuch Prozesse der Konstruktion von Geschlecht und Sexualität aufzudecken. Dabei soll die Ordnung der Zweigeschlechtlichkeit und der heteronormative Blick auf Körper in Frage gestellt und mit Geschlechterstereotypen gebrochen werden.

AUSTAUSCH:

Ich freue mich immer über Austausch mit anderen queer-feministischen, antirassistischen und politischen Künstler_innen. Meldet euch gerne!


 

english version

 

„I want to blur fixed boundaries, which we tend to draw every day.“

Hannah Höch

 

ABOUT:

Deborah Schmidt live and work in Berlin.

In the figural paintings by Deborah Schmidt the human body is central. Other than conventional portraits, they are situational snapshots of bodies in ordinary or unusual moments. They are in constant movement – in interaction with themselves or with others.
In her works, the artist subverts the passive status of an object that is found in conventional representations of bodies. Here, the bodies act autonomously and defy heterosexual, gender dualistic norms. The painting brings queer feminist body politics and resistive bodies to the fore.

MOVEMENT IN VISION:

Inherent in movements and certain postures is a moment of acquirement, transformation, border crossing,
poetry – a certain attitude is taken. Speech acts form their performativity and expression.

QUEER-FEMINISM AND BODY POLITICS:

Bodies are products of social norms, inherent in power and hierarchies, economic relations,
body politics – basic to my work is the attempt to uncover processes of constructing gender and sexuality. In doing so I
question the order of binary gender constructions and the heteronormative focus on body and try to break with gender stereotypes.

EXCHANGE:

I invite other queer-feminist, anti-racist or political artist to contact me if you want to exchange ideas.
Please contact me if you are also an artist and want to share ideas, etc!